Pflanzen werden von Tieren gefressen und nicht umgekehrt. Ein wenig fremd und unheimlich mag es deswegen erscheinen, dass es einigen bizarr anmutenden Pflanzen gelungen ist, den evolutionären Spieß umzudrehen – fleischfressende Pflanzen fangen und verdauen Tiere, vorwiegend Insekten. Sie kommen in Lebensräumen vor, in denen Nährstoffe knapp aber Licht und Wasser reichlich vorhanden sind, wie zum Beispiel in Mooren, Heiden oder Sümpfen. Dabei beziehen sie die für Pflanzen lebenswichtigen Nährstoffe Stickstoff und Phosphor nicht aus dem Boden, sondern aus den verdauten Insekten. Klebrige und glitzernde Tentakel, Schnappfallen, glitschige Kannen – die Kreativität der Natur war schier grenzenlos in der Evolution der grünen Raubtiere …

Kategorien
- Aktuell (1)
- Allgemein (2)
- Archiv (34)
- Bücher (7)
- Meinung (1)
- Ökosystem Regenwald (2)
- Pflanzenwelt (3)
- Politik (2)
- Regenwaldschutz (4)
- Regenwaldzerstörung (15)
- Tierwelt (2)
- Wissenschaft (3)
Archiv
- April 2026 (1)
- August 2025 (1)
- Mai 2025 (3)
- November 2024 (1)
- Mai 2024 (2)
- Dezember 2022 (2)
- Mai 2022 (1)
- April 2022 (1)
- August 2021 (1)
- Juni 2021 (1)
- Februar 2021 (1)
- Januar 2021 (1)
- Oktober 2020 (2)
- Juli 2020 (3)
- Juni 2020 (1)
- Mai 2020 (2)
- April 2020 (1)
- Mai 2019 (1)
- April 2018 (1)
- April 2016 (1)
- Januar 2016 (1)
- April 2015 (1)
- Februar 2015 (1)
- November 2014 (1)
- Juni 2012 (1)
- Februar 2011 (1)
- Februar 2010 (1)
Schlagwörter
Abholzung
Amazonien
Apotheke
Artenschutz
Blattschneiderameisen
Buch
Bushmeat
Epiphyten
Forschung
GFW
Gorillas
Grüne Lunge
INPE
Jagd
Kakao
Kannenpflanze
Kautschuk
Klimawandel
Lianen
MapBiomas
Menschen
Mykorrhiza
Orang-Utans
Palmöl
Regenwaldverluste
Reinigungsmittel
Schularbeit
Straßenbau
Wissenschaft
WWF